Roadeye
Straßenzustände sichtbar machen. Entscheidungen erleichtern.
Straßenbedingungen können sich innerhalb weniger Kilometer deutlich unterscheiden. Während ein Abschnitt trocken ist, liegt im nächsten noch Schnee. Für Winterdienst und Straßenerhaltung zählt deshalb, was vor Ort tatsächlich passiert.
Roadeye ist eine in Niederösterreich entwickelte Sensorplattform, die aus einem klassischen Leitpflock einen intelligenten Messpunkt direkt an der Straße macht. Dort, wo Straßen befahren, betreut und gesichert werden müssen, sollen relevante Zustandsdaten entstehen. Roadeye erfasst je nach Ausbaustufe Straßentemperatur, Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag, Batteriestatus sowie visuelle Informationen zum Fahrbahnzustand wie trocken, nass oder schneebedeckt. Die Daten werden per IoT Sim Karte übertragen, im Dashboard sichtbar gemacht und können für Winterdienst, Straßenerhaltung und Dokumentation genutzt werden.
Ein Straßenleitpfosten mit zusätzlichen Möglichkeiten
Roadeye kombiniert einen Straßenleitpfosten mit moderner Sensorik und einer Kamera. Das System erfasst lokale Straßen- und Wetterbedingungen und überträgt die Daten drahtlos an eine zentrale Plattform. Solarversorgung und Akku ermöglichen den Betrieb ohne festen Stromanschluss.
Je nach Ausstattung stehen unter anderem Fahrbahn- und Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit, Schneehöhe sowie Kamerabilder zur Beurteilung der Fahrbahn zur Verfügung. Eine digitale Übersicht zeigt die Standorte, aktuelle Messwerte und deren zeitlichen Verlauf.
Mehr Überblick für Winterdienst und Straßenerhaltung
Roadeye ergänzt Wetterprognosen und Kontrollfahrten um Informationen direkt vom jeweiligen Standort. So lassen sich kritische Straßenabschnitte besser beobachten und Entscheidungen über Einsätze fundierter treffen.
Das Ziel: Personal, Fahrzeuge und Streumittel bedarfsgerechter einsetzen und Veränderungen auf der Straße frühzeitig erkennen.
Besonders interessant ist das für Gemeinden, Straßenverwaltungen und Betreiber von Verkehrsflächen – etwa an exponierten Stellen, in schattigen Abschnitten oder in höheren Lagen.
Aus einer Idee wird eine Lösung für die Praxis
Roadeye ist mein aktuelles Entwicklungsprojekt. Gemeinsam mit meinem Entwicklungspartner Fabian Pöchmüller arbeite ich daran, bestehende Straßeninfrastruktur für die Erfassung lokaler Umgebungsdaten nutzbar zu machen.
Im Mittelpunkt stehen ein eigenständiger Betrieb, eine kompakte Bauweise und Informationen, die den Verantwortlichen im Alltag weiterhelfen. Erfahrungen aus Test- und Pilotanwendungen fließen laufend in die Weiterentwicklung ein.
Roadeye an einem eigenen Standort erproben?
Ich freue mich über den Austausch mit Gemeinden, Straßenerhaltern und Partnern, die Roadeye kennenlernen oder eine Pilotanwendung besprechen möchten.
